MitarbeiterInnenversammlung

Mittwoch, 24.06.2020 – von 10 bis ca. 18 Uhr

Robert-Schuman-Haus in Trier

 

Die genaue Tagesordnung und Einladung erfolgt noch - eine direkte Info erhalten alle, die sich zum Newsletter eingetragen haben. 

Übrigens:

Themenwünsche oder Fragen können mir gerne im Vorfeld per Email geschickt werden. Entweder werden wir diese im Rahmen der MitarbeiterInnenversammlung beantworten oder wir kommen individuell auf Euch zu.

Im Hinblick auf den Umgang mit den Folgen des Corona-Virus stellen sich viele von uns auch Fragen im Hinblick auf das Arbeitsverhältnis. Erste KollegInnen sind bereits in Quarantäne. 

Der Herr Generalvikar hat am Mittwoch eine Information dazu herausgegeben, was dies für Mitarbeitende des Bistums zur Zeit bedeutet. Für Freitag, 13.03.20, ist eine weitere Mitteilung des Herrn Generalvikars angekündigt.

Wichtige Informationen im Hinblick auf das Arbeitrecht hat die Arbeitskammer des Saarlandes zusammengefasst.

Zu bestimmten Tatbeständen hat der Herr Generalvikar allerdings bereits jetzt bessere Regelungen erlassen. Beispielsweise ist jeder Mitarbeitende selbst aufgefordert abzuwägen, ob eine Dienstreise wirklich notwendig ist oder ob es Alternativen wie Telefonkonferenzen gibt. Insofern sind die Informationen der Arbeitskammer immer mit den Informationen des Bistums abzugleichen. 

 

Update am 13.03.20 um 16.00 Uhr 

Der Herr Generalvikar hat ein weitere Schreiben an die SeelsorgerInnen und an Mitarbeitende des Bistums gerichtet mit klaren Anweisungen, z.B. dass Dienstreisen unterbleiben, es sei denn, der Vorgesetzte entscheidet, dass es hier einen unaufschiebbaren dienstlichen Bedarf gibt. 

Weiterhin hat der Herr Generalvikar einige Antworten zu häufig gestellten Fragen im Hinblick auf das Arbeitsverhältnis beantwortet. Auch hierzu gibt es ein Infoschreiben. Insbesondere die Frage der Kinderbetreuung durch Eltern, wenn Kitas oder Schulen geschlossen werden, ist dort in einer sehr kulanten Form beantwortet. 

Weiterhin gibt es Dienstanweisung bzgl. Veranstaltungen und Gottesdienste, die zu beachten sind. 

 

Update am 17.03.20 um 15.30 Uhr

Der Herr Generalvikar hat seine Dienstanweisungen vom 13.03. ergänzt bzw. verändert. Die neuen Dienstanweisungen gelten ab sofort bis zunächst 30. April 2020.

Weiterhin gibt es Anweisungen für das BGV und die angeschlossenen Dienststellen, die ebenfalls z.B. für die Dekanatsbüros, zu beachten und zu befolgen sind.

 

Upadte am 20.03.20 um 15.00 Uhr

Für diejenigen KollegInnen, denen mobiles Arbeiten ermöglicht wurd, gelten folgende Hinweise zum Datenschutz im Krisenmodus. 

Weitere arbeitsrechtliche Hinweise findet man im Intranet. Auch auf der Homepage des Bistums gibt es FAQs zu arbeitsrechtlichen Fragen.

Der Herr Generalvikar hat heute ein weiteres Schreiben mit Hinweisen und Dienstanweisungen veröffentlicht. 

 

Update am 24.03.20 um 14.30 Uhr

Im Hinblick auf die Mitarbeitenden des Bistums und Dienststellen des Bistums gibt es angepasste Dienstanweisungen, die ab Mittwoch, 25.03., zu befolgen sind. Insbesondere die grundsätzliche Anordnung von Homeoffice ist als Infektionsschutz zu beachten. 

Weiterhin gibt es eine ergänzte Dienstanweisung für die Pastoral, die ebenfalls am Mittwoch, 25.03., umzusetzen ist. 

Fragen im Bereich des Arbeitsrechts, die immer wieder aufkommen, beantwortet auch folgende Seite des DGB.  

 

Wir werden weitere Informationen hier veröffentlichen, so bald es neue Hinweise und Anordnungen des Herrn Generalvikars gibt.

Am 14.12.1989 konstituierte sich die erste Sondervertretung des Bistum Trier (SoMAV). Seit dem versucht diese besonderes Form der Mitarbeitervertretung die Interessen der Kolleg*innen zu vertreten, die an andere Rechtsträger abgeordnet sind (z.B. Lehrer*innen an staatlichen Schulen, Organist*innen und Küster*innen in Krankenhäusern (wenn sie beim Bistum angestellt sind) oder Reinigungskräfte und Sekretär*innen in den muttersprachlichen Gemeinden).

In besonderer Weise sind der SoMAV die pastoralen Kolleg*innen zugeordnet, die an vielfältigen Stellen ihren Dienst im Bistum Trier (oder auch außerhalb) tätigen.

Nicht immer waren Entscheidungen zur Veränderung der Mitarbeitervertretungsordnung für die Arbeit der SoMAV positiv. So wurde ihr beispielsweise im Laufe der Zeit das Zustimmungsrecht bei Versetzungen genommen – eine deutliche Verschlechterung im Sinne einer Arbeit auf Augenhöhe zwischen Dienstgeber und Mitarbeitervertretung.

Auf der anderen Seite ist es aber über die Jahre hinweg gelungen, zusammen mit unseren jeweiligen Dienstgebervertreter*innen, die Arbeit der SoMAV immer mehr zu profilieren. Mit etwas Stolz können wir sicher sagen, dass die Meinungen und Positionen der SoMAV Gehör finden und der Dienstgeber die Beratung der SoMAV auch deutlich einfordert.

Sicher gibt es noch viele Baustellen auf dem Weg zu einer echten partizipativen Kirche – auch und besonders was die effektive Interessensvertretung der Mitarbeitenden angeht. Da ist noch viel Luft nach oben.

Für uns als eure Mitarbeitervertreter*innen sind die jährlichen Versammlungen ein wichtiger Ort, um uns mit euch auszutauschen – damit wir eure Interessen auch wirklich vertreten können. Eure vielfältigen positiven und auch kritische Rückmeldungen sind für uns Wegweiser für die Vertretungsarbeit.

Insofern freuen wir uns auf die nächsten Jahre auf dem Weg zu einer synodalen Kirche in allen Bereichen und sind gespannt, welche Herausforderungen und Veränderungen auch die Mitarbeitervertretungsarbeit erfahren wird.

An dieser Stelle möchten wir uns für euer Vertrauen in unsere Arbeit recht herzlich bedanken.

Unser Dank gilt auch den ca. 50 Kolleg*innen, die sich in den letzten 30 Jahren für dieser Arbeit engagiert haben und so die Dienstgemeinschaft deutlich mitgeprägt haben.

Ad multos annos!

Vor einigen Jahren hat der Dienstgeber eine Regelung erlassen, wonach sich GR und PR nur auf Stellen des Orientierungsrahmen oder berufsspezifische Stellen im BGV bewerben dürfen. Gleichzeitig wurde geregelt, dass, falls man eine sonstige Stelle doch für GR oder PR öffnen will, dies in der Stellenausschreibung explizit zu vermerken ist

Als SoMAV haben wir diese Regelung von Anfang an deutlich hinterfragt – in der Praxis zeigte sich, dass ihre Anwendung immer wieder zu Komplikationen führte. In Gesprächen mit dem Dienstgebervertreter Dr. Nicolay haben wir dies auch immer wieder problematisiert, so dass es nun zu einer neuen Entscheidung gekommen ist.

Herr Dr. Nicolay hat in seiner Eigenschaft als Vertreter des Dienstgebers die Regelung aufgehoben!

Das bedeutet also, dass Bewerbungen von pastoralen Mitarbeiter*innen, die sich auf Stellen außerhalb des Orientierungsrahmens bewerben, wieder berücksichtigt werden und unter gleichen Gesichtspunkten wie alle anderen Bewerbungen behandelt werden. 

Die Personalverwaltung informiert über die Regelungen zur Besitzstandszulage Kind im Zusammenhang mit dem kinderbezogenen Entgeltbestandteil nach der Überleitung aus dem BAT in die KAVO. Wir bitten um Beachtung.