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SoMAV - aktuell:

Eingruppierung der GemeindereferentInnen fehlerhaft?

Eingruppierung der GemeindereferentInnen fehlerhaft?

 

Sachverhalt:

GemeindereferentInnen wurden bisher nach der Assistentenzeit zu Beginn des unbefristeten Arbeitsverhältnisses in die Entgeltgruppe 10 Stufe 2 (EG10/2) der Kirchlichen Arbeits- und Vergütungsordnung (KAVO) eingruppiert. Im Rahmen von Überlegungen zur Eingruppierungsthematik ist der SoMAV aufgefallen, dass es im § 20 Abs. 2 KAVO eine Protokollnotiz gibt, dass die Zeiten des Berufspraktikums (also die Zeit als GemeindepraktikantIn) als einschlägige Berufserfahrungen zu werten sind.

Damit verfügen die neuen GemeindereferentInnen insgesamt über drei Jahre einschlägige Berufserfahrung (1 Jahr als GemeindpraktikantIn und 2 Jahre als GemeindeassistentIn). Aus diesem Grund ist nach Auffassung der SoMAV eine Eingruppierung in Stufe 3 statt Stufe 2 vorzunehmen.

 

Stand der Dinge:

Die Rechtsauffassung der SoMAV wurde in den letzten Monaten mehrfach mit der Dienstgeberseite diskutiert. Dabei wurden die Argumente für die jeweilige Sicht konstruktiv ausgetauscht – im Ergebnis konnte sich die SoMAV aber dem Eingruppierungsvorschlag des Dienstgebers, nach EG 10/2 einzugruppieren, nicht anschließen und hat deshalb die Zustimmung hierzu verweigert.

Die SoMAV ist bei ihrer Auffassung geblieben, dass die Eingruppierung in EG 10/3 zu erfolgen hat.

Da der Dienstgeber sich den Argumenten der SoMAV nicht anschließen konnte, muss er nun versuchen, die fehlende Zustimmung durch das Kirchliche Arbeitsgericht in Mainz (KAG) ersetzen zu lassen. Die Klage ist inzwischen eingereicht.

 

Was bedeutet das für die neuen GemeindereferentInnen konkret?

Zunächst nichts – SoMAV und Dienstgeber hatten sich im Sommer bereits darauf geeinigt, dass die neuen GR vorläufig nach EG 10/2 bezahlt werden. Je nach Ausgang des Verfahrens vor dem KAG in Mainz bleibt es dann dabei oder – sollte das KAG die Auffassung der SoMAV teilen – werden die neuen GR rückwirkend in EG 10/3 eingruppiert und erhalten dann eine Nachzahlung.

 

Wie geht es weiter?

Die Verhandlung vor dem KAG steht aus – wahrscheinlich findet diese im Laufe des Februars statt. Wir werden auf der Homepage und per Newsletter über das Ergebnis berichten und bei der MitarbeiterInnenversammlung am 21. Juni 2017 ausführlich berichten.