Auf Nachfrage der SoMAV hat der Dienstgeber folgende Hinweise zur Frage der Impfungen im Schulbereich gegeben:

"Auf Nachfrage der Katholischen Büros Mainz und Saarbrücken bei den jeweils für die Bundesländer Rheinland-Pfalz und Saarland zuständigen ministeriellen Stabsstellen wurde uns bestätigt, dass das Impfangebot für staatliche Lehrkräfte im Bereich der Grund- sowie Förder- und Sonderschulen auch für das geistliche Personal und die pastoralen Mitarbeiter*innen unseres und der anderen Bistümer gilt, die in den genannten Schulformen tätig sind. Demnach " ... sind auch die Gemeinde- und Pastoralreferenten, die in den Grundschulen sowie Förder- und Sonderschulen Religionsunterricht geben, unter den Regelungsgehalt des § 3 (1) Nr. 6a CoronaImpfV zu subsumieren." (Wortlaut der Mail des zuständigen Referenten des Saarlandes). 

Für Rheinland-Pfalz gilt desgleichen " ... dass selbstverständlich alle an einer Schule tätigen Lehrkräfte in welchem Anstellungsverhältnis auch immer, insofern sie dort unterrichten, zur für sie vorgesehenen Impfung berechtigt sind. Denn der Sinn einer solchen Impfung liegt ja nicht nur in einem entsprechenden Selbstschutz der geimpften Person, sondern ebenso in einem Schutz aller an der jeweiligen Schule Tätigen." (Wortlaut der Mail des zuständigen Referenten von Rheinland-Pfalz)

Sobald wir (gemeint ist die Schulabteilung) Informationen zu den Impfmodalitäten für die Sekundarstufe I erhalten, werden wir Sie möglichst zeitnah informieren.

Weiterhin bitten wir Sie, sich selbst auf den jeweiligen Homepages der Bundesländer und der jeweils zuständigen Ministerien zu informieren."

 

In der Dienstanweisung vom 10.03.21 heißt es dazu weiterhin:

"Das Bundesgesundheitsministerium hat eine Coronavirus-Impfverordnung (VO) erlassen und darin die Reihenfolge der zu impfenden Personengruppen. Daraus ergibt sich für die Seelsorgerinnen und Seelsorger:
Zu den Personen mit höchster Priorität auf Schutzimpfungen gemäß § 2 Nr. 2 VO zählen die Personen, „die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen … tätig sind“. Hierunter lassen sich auch Seelsorgerinnen und Seelsorger, die in den genannten Einrichtungen tätig sind, subsumieren. 
Sofern die Seelsorgerinnen und Seelsorger nicht in den Einrichtungen selbst geimpft werden können, ist es wichtig, dass ihnen von den in §§ 2 und 3 VO genannten besonders gefährdeten Einrichtungen bescheinigt wird, dass sie in der Einrichtung tätig sind, damit sie die Impfungen in Impfzentren erhalten.
Ein Anspruch auf Schutzimpfung mit erhöhter Priorität kann sich für Seelsorgerinnen und Seelsorger zudem ergeben, die als Religionslehrer/in oder in einer KiTa regelmäßig tätig sind. In die Gruppe der Personen mit erhöhter Priorität gemäß § 4 VO sind gemäß § 4 Nr. 7 VO Lehrer und Erzieher aufgenommen worden.
Seelsorgerinnen und Seelsorger, die nicht in einer stationären Einrichtung, in einer Schule oder KiTa tätig sind, gilt derzeit keine Priorisierung bei der Impfung.
Grundsätzlich gilt, dass auch Personen, die bereits geimpft sind, keine Vorrechte haben. Die allgemeinen Schutzmaßnahmen gelten auch für sie."

 

Bei weiteren Fragen stehen Euch die Kolleg*innen im ZB 1.1 (kategoriale Seelsorge) und ZB 1.2 (territoriale Seelsorge) zur Verfügung.